Hungerbekämpfung durch Kleinbauern

Fast eine Milliarde Menschen hungern weltweit. Mehr als zwei Milliarden sind unterernährt. Die bloße Steigerung der Nahrungsmittelproduktion ist jedoch nicht die Lösung. Zu diesem Ergebnis gelangen Forscher aus Deutschland und den USA in einer Abhandlung. Veröffentlicht wurde sie in dem wissenschaftlichen Fachjournal Biological Conservation. Der Grundpfeiler der Hungerbekämpfung sei die nachhaltige, kleinbäuerliche Landwirtschaft in den Entwicklungsländern. Die weitere Intensivierung der herkömmlichen Landwirtschaft in den Industriestaaten sei der falsche Weg. Theoretisch würden die globalen Erträge ausreichen, um die Welternährung zu gewährleisten. Jedoch hätten die Hungernden keinen Zugang dazu.

Als Beispiele hierfür führen sie den Ausbau der Energiepflanzen zur Herstellung von Biokraftstoffen an. In der Folge stünden sie in direkter Konkurrenz zu Lebensmitteln, was die Preise in die Höhe treibe. Ebenso sei es mit Nahrungsmittelspekulationen. Ferner könne das Land Grabbing die Situation der Armen verschlechtern.

Hinzu komme, dass global ein Drittel bis die Hälfte aller Nahrungsmittel verderbe. Zusätzlich werde eine erhebliche Menge für die Herstellung tierischer Produkte verwendet. Das sei unergiebig, da für eine Kalorie Fleisch durchschnittlich sieben Kalorien pflanzliche Futtermittel gebraucht würden. Auf diese Weise werde 30 bis 50 Prozent der weltweiten Getreideernte verfüttert.

Weiterhin verursache die industrialisierte Landwirtschaft enorme Umweltschäden. So sei sie global für circa ein Drittel der Treibhausgasemissionen verantwortlich. Zudem würden immense Mengen Stickstoff, welcher als Düngung dient, freigesetzt. Die derartig hohen Mengen verschlechtern die Luft- und Wasserqualität. Des weiteren schade es der menschlichen Gesundheit. Allein in der Europäischen Union koste dies jährlich 70 bis 320 Milliarden Euro. Darüber hinaus schädige die intensive Landwirtschaft in der Regel die biologische Vielfalt. Der Verlust jener Artenvielfalt könne einen vermehrten Pestizideinsatz zufolge haben. Außerdem sei ungefähr ein Drittel der weltweiten Nahrungsmittelversorgung auf die kostenlose Dienstleistung tierischer Bestäuber angewiesen. Auch erhalte die biologische Vielfalt die Bodenfruchtbarkeit.

80 Prozent der hungernden Menschen leben in den Entwicklungsländern, schreiben die Autoren der Arbeit. Derzeitig gibt es etwa sieben Milliarden Erdenbürger. In den nächsten Jahrzehnten solle die Zahl auf neun Milliarden anwachsen. Daher sei eine nachhaltige, ökologisch und sozial ausgerichtete Landwirtschaft notwendig, um den Hunger lokal zu bekämpfen.

 

  • Tscharntke, Teja, Yann Clough, Thomas C. Wanger, Louise Jackson, Iris Motzke, Ivette Perfecto, John Vandermeer & Anthony Whitbread, 2012: Global food security, biodiversity conservation and the future of agricultural intensification. In: Biological Conservation, Ausgabe 151(1), Seiten 53-59. DOI: 10.1016/j.biocon.2012.01.068

36 Kommentare

Eingeordnet unter Ernährung, Umwelt, Wissen(schaft)

36 Antworten zu “Hungerbekämpfung durch Kleinbauern

  1. Diese Kalorienrechnerei leuchtet mir irgendwie nicht so ganz ein. Es wird ja angenommen, dass der Mensch in der Evolution zur Entwicklung seines Gehirns effiziente Nahrung benötigte, und die fand er vorwiegend im Fleisch. Insofern ist es mir ein Rätsel, wieso 7 Kalorien pflanzliche Futtermittel in nur einer Kalorie Fleisch stecken soll. Wenn doch die Pflanzen so effektiv gewesen wären, hätte es zum Entwickeln des Gehirns eher kein Fleisch gebraucht. Kann man diesen Kalorienvergleich überhaupt anstellen? Wo ist da der Denkfehler?

  2. @Catio:
    Ja, derartige Kalorienvergleiche, wie sie in der Studie auftauchen, sind durchaus üblich.
    Angenommen, anstelle von Kalorien würde es Kilogramm heißen: Demnach müssten 7 Kilo pflanzliche Futtermittel eingesetzt werden, um am Ende ein Kilo Fleisch essen zu können. Der Unterschied ergibt sich daraus, da 89 bis 97 Prozent der Energie im Futter bei der Fütterung verloren gehen (SRU 2012). Diese „verlorene“ Energie wird also nicht in Fleisch umgewandelt, sondern wird verbraucht.
    Es sind nicht nicht Pflanzen, die so effektiv sind, sondern die landwirtschaftlich genutzten Tiere, die so ineffizient bei der Futterverwertung sind.

    Ist es nun verständlich?

  3. Im Prinzip ist mir klar, dass ein Tier zum Leben und Wachsen selbst Energie verbraucht und somit ertragsmäßig weniger an Masse liefert als man verfüttert. Die Frage ist dann doch eher, welche Art von pflanzlichen Futtermitteln eingesetzt werden und inwieweit diese vom Menschen direkt verwertet werden könnten. Wenn ich bespw. an die Rinderzucht denke (Anteil ca. 12,5%), in der mit Heu und im Idealfall mit Silofutter gefüttert wird (oder werden sollte), so sehe ich da nur geringe direkte Verwertungsmöglichkeit für den Menschen. Das mag beim Hausschwein, welches ja den größten Teil des Fleischkonsums ausmacht, durchaus anders sein.
    Rein subjektiv gesehen sind für mich 100g Fleisch wesentlich nahrreicher als 700g Salat, welcher zwar zahlreiche Vitamine, aber eher den Nährwert von Styropor und sogar weniger Ballaststoffe als fritierte Pommes frites hat.

    Und dann konnte ich bisher noch keine Antwort auf die Frage finden, wieso dem Menschen erst durch Fleischkonsum die nötige Energie zur evolutionären (Weiter-)Entwicklung geliefert wurde und was das für den Fleischkonsum heute bedeutet. Ich denke, es muss ja einen Grund geben, warum der Durchschnitt eher Fleisch bevorzugt.

    • @Catio:
      In Deutschland beträgt der Anteil des Kraftfutters, für deren Anbau also theoretisch auch Pflanzen für den direkten Verzehr angebaut werden könnten, durchschnittlich 45 % (BMELV 2011).Davon abgesehen, könnten auch Teile der Flächen auf denen Grün- und Raufutter (unverdauliches Gras) wachsen, für andere Zwecke verwendet werden. Selbstverständlich gibt es da Ausnahmen, denn nicht auf allen landwirtschaftlichen Flächen der Welt ist der Pflanzenbau möglich.
      Ich kann mir gut vorstellen, dass Ihnen subjektiv betrachtet 100g Fleisch mehr Sättigung verschaffen als 700g Salat. Aber wie wäre es denn mit 700g Kartoffeln, Pommes oder Brot?
      Deutlicher wird der Vergleich, wenn man es sich mit einem Kilo Fleisch und sieben Kilo Brot oder dergleichen vorstellt – wie ich finde.

      Warum der Mensch sich durch den Fleischkonsum evolutionär entwickelte, weiß ich im Moment auch nicht. [Kennt jemand die Antwort?] Medizinisch/ernährungswissenschaftlich betrachtet, ist der Konsum von Fleisch heutzutage aber nicht mehr notwendig. Ich denke, dass der Konsum hierzulande so weit verbreitet ist, hat verschiedene Gründe. Zum einen ist es natürlich kulturell verwurzelt. Zum anderen ist es günstig, leicht verfügbar, hat ein gutes Image und schmeckt vielen.

      Auf der anderen Seite stagniert oder nimmt der Fleischkonsum in den Industrieländern ab, während er in den Entwicklungsländern und somit im globalen Durchschnitt steigt (Tscharntke et al. 2012).

      • „In Deutschland beträgt der Anteil des Kraftfutters, für deren Anbau also theoretisch auch Pflanzen für den direkten Verzehr angebaut werden könnten, durchschnittlich 45 %“
        In Deutschland wurden aber auch über Jahre hinweg Agrarflächen stillgelegt, die derzeit reaktiviert werden und mit nachwachsenden Rohstoffen wie Raps bewirtschaftet werden. Anscheinend braucht niemand wirklich die Flächen für die Ernährung der Menschheit. Insofern ist der Energieaufwand bezüglich unserer Ernährung im Verhältnis zu den nutzbaren Flächen noch nie wirklich effizient gewesen.

        „Deutlicher wird der Vergleich, wenn man es sich mit einem Kilo Fleisch und sieben Kilo Brot oder dergleichen vorstellt – wie ich finde.“
        Kurzfristig mag man dem zustimmen, langfristig sehe ich aber eher, dass 1kg Fleisch effektiver ernährt als 7kg Brot, wobei ich mich als Nesselsetzer jetzt nicht in die falschen Nesseln setzen möchte und erst einmal darüber nachlesen muss (es ist ja für mich ein neues Thema – die Welt ist spannend!)
        Allerdings weiss ich, dass bei einer fleischlosen Ernährung bestimmte Inhaltsstoffe entweder durch einen gezielten Ersatzkonsum bestimmter Pflanzen oder durch Nahrungsergänzungsmittel ersetzt werden müssen. Ich denke da bspw. an Zink, welches vorwiegend im fetten Fleisch vorkommt.
        Richtig ist jedoch, dass durchschnittlich mehr Fleisch konsumiert wird als nötig, und richtig ist auch, dass Vegetarier alt werden können. Aber eine Ernährung völlig ohne Fleisch für eine ganze Gesellschaft halte ich eher für abwegig.

        „Medizinisch/ernährungswissenschaftlich betrachtet, ist der Konsum von Fleisch heutzutage aber nicht mehr notwendig“
        Logischerweise muss ich jetzt fragen, wieso der Konsum von Fleisch denn früher medinzinisch/ernährungswissenschaftlich notwendig war und wieso er heute nicht mehr notwendig sein soll. Was hat sich geändert?

      • Ich habe Deutschland als Beispiel angeführt, da ich glaubte die Sache wäre dann greifbarer. Genau genommen, handelt es bei dieser Thematik aber um eine globale Angelegenheit. Offenbar hat mein Vorhaben aber nicht funktioniert. Daher erinnere ich Sie an folgenden Satz: „Auf diese Weise werde 30 bis 50 Prozent der weltweiten Getreideernte verfüttert.“ (siehe Artikel „Hungerbekämpfung durch Kleinbauern“). Auch wenn ein Großteil des Tierfutters in Deutschland hierzulande produziert wird, werden jährlich einige Millionen Tonnen Soja und Getreide aus dem Ausland importiert. Daher ergibt sich die Relevanz des Flächenverbrauchs.
        Aber auch in Deutschland verursacht die intensive Landwirtschaft, die vor allem für die Produktion tierischer Lebensmittel Fläche in Anspruch nimmt und nutzt, gravierende Probleme (siehe Artikel „Lebensmittelkonsum – nicht immer appetitlich„).
        Die Stilllegung bzw. Nutzungsänderung (zugunsten von Energiepflanzen) der Flächen in Deutschland hat verschiedene Gründe. Z.B.: Zum einen kann es wirtschafllich günstiger sein, im Ausland zu produzieren, weshalb viele Bauern ihren Beruf aufgegeben haben. Zum anderen ist es attraktiver geworden, auf die Bioenergie zu setzen, da sich damit leichter Geld verdienen lässt. Nahrungsmittelanbau und Energiepflanzenproduktion konkurrieren also direkt um die Flächen – in Deutschland und der ganzen Welt.

        Dass Vegetarier Nahrungsergänzungsmittel nehmen müssen, ist nicht richtig. Auch ohne Fleisch ist die Nährstoffversorgung gewährleistet (z.B. Leitzmann, Claus & Markus Keller, 2010: Vegetarische Ernährung. 2. Auflage. UTB, Ulmer: Stuttgart, 366 Seiten).

        Früher aßen die Menschen Fleisch, um zu überleben. Sie nahmen, was sie kriegten. Fleisch kam da sicher sehr gelegen. Das ist heute aber nicht notwendig. Außerdem gab es früher nicht die Auswahl an Alternativen, die es heute gibt (Soja z.B. gab es in weiten Teilen der Welt nicht). Die Menschen früher haben also – selbst, wenn sie gewollt hätten – gar nicht die Wahl gehabt sich anders zu ernähren (mal davon abgesehen, hat sich der Fleischkonsum erheblich gewandelt, mit all seinen bekannten Auswirkungen). Sie mussten Fleisch essen, um zu überleben. In den Industrieländern ist das aber heute nicht mehr so.

        Es scheint, als würde Sie das Thema interessieren. Soll ich mal einen Artikel dazu schreiben irgendwann? Wir könnten das auch zusammen machen, wenn Sie möchten. [Das gilt übrigens auch für alle anderen. Also, wer Interesse hat, einfach melden]

      • Das Thema interessiert mich sehr, allerdings muss ich erst einmal ein wenig recherchieren. Ich möchte unbedingt das finden, was ich vor längerer Zeit über den Zusammenhang zwischen dem Fleischkonsum und der Entwicklung des Gehirns gelesen habe. Es war allerdings nicht so, dass das Fleisch alleine dafür verantwortlich war, aber nur durch die (vermutlich zusätzliche) Fleischernährung konnte der Energiebedarf des Gehirns gedeckt werden – so die Aussage, die in meinem Kopf verblieben ist. Wenn ich gewusst hätte, dass ich „Wissenschaft und Schreie“ mal finden werde, hätte ich es mit Sicherheit aufgehoben.😉 Allerdings habe ich erst heute abend Zeit zum Suchen und werde aus diesem Grund erst später ausführlich antworten.

      • Ja, auf den Text bin ich sehr gespannt. Vielleicht hilft er uns ja weiter. Bis später.

  4. Sam

    @Catio
    Die Annahme, dass der Mensch für die Entwicklung seines Gehirns unbedingt Fleisch gebraucht habe, ist lediglich eine These und meiner Meinung nach falsch.
    Wenn Fleisch für die Gehirnentwicklung nötig wäre, dann hätten alle Pflanzenfresser kleine Gehirne und reine Carnivoren Riesengehirne. Da kann also etwas nicht stimmen.
    Aber selbst wenn diese These stimmen würde, so bedeutet das nicht, dass wir heute unbedingt Fleisch essen MÜSSEN. Fleisch kann problemlos durch pflanzliche Kost ersetzt werden, außer vielleicht in sehr kalten Gebieten wie Nordkanada und Nordsibirien.
    Ich gebe dir allerdings in einem Punkt recht: Man sollte als pflanzenessender Mensch nicht nur veganen Pudding essen, sondern auf eine ausgewogene Ernährung achten.
    Mangelerscheinungen treten bei der sich mit Fleisch ernährenden Bevölkerung erstaunlicherweise auch auf, z.B. sogar beim viel diskutierten Vit. B12, obwohl diese Leute viel Fleisch essen.
    Mein B12 lasse ich regelmäßig testen und es ist bisher stets absolut o.k. gewesen.

    • „Wenn Fleisch für die Gehirnentwicklung nötig wäre, dann hätten alle Pflanzenfresser kleine Gehirne und reine Carnivoren Riesengehirne. Da kann also etwas nicht stimmen.“

      Diese Studie deutet darauf hin, dass die Gehirngröße bei der Entwicklung der Fähigkeit zu Denken weniger bedeutend ist, als angenommen. Ihre These könnte aber trotzdem stimmen.

      [Kann jemand vielleicht weiterhelfen in der Frage? Wäre doch schön, wenn wir das hier klären könnten.]

  5. Da ich jetzt durch diesen ganzen Kommentarzweige etwas verwirrt bin, beginne ich der Einfachheit halber einen neuen.
    Als Erstes habe ich tatsächlich etwas zu der Evolution des Gehirns gefunden.
    Au der Webseite Evolution-Mensch heisst es: „Die Bereicherung des Speisezettels mit Fleisch war eine regelrechte Hirnnahrung und Auslöser für den ersten Schub des rapiden Wachstums unseres Denkapparates, stimmen Leslie Aiello und ihr Kollege Peter Wheeler von der University of Liverpool zu.“ (aus http://www.evolution-mensch.de/thema/gehirn/gehirn.php ). Der Artikel ist zwar nicht der, den ich damals gelesen hatte, deckt sich aber im Grundsatz mit den damaligen Angaben (hier hat man sogar noch zwei genannte Wissenschaftler dazu).
    Wiedergefunden habe ich aber einen 34minütigen hochinteressanten arte-Beitrag unter dem Titel „Die Wiege der Menschheit“, in dem sogar behauptet wird, dass ohne Fleisch die Entwicklung des menschlichen Gehirns nicht möglich gewesen wäre. http://www.youtube.com/watch?v=lGizQYVfMUM

    Die Nutzung der verschiedenen Flächen für landwirtschaftliche Zwecke kann ich allerdings nicht so ganz durchschauen, schon gar nicht weltweit, aber das war auch irgendwie nicht so das Ziel. Im Prinzip stellt sich mir immer noch die Frage, inwieweit eine energiereiche Fleischernährung heute noch wichtig sein könnte, bspw. um die Ressourcen des Gehirns zu nutzen (da sagen die Ernährungswissenschaftler ja inzwischen, dass das alles durch pflanzliche Produkte ersetzt werden könnte – und ich würde mal salopp sagen: bei mir nicht – was ich auch bei Gelegenheit einmal erklären werde) Zum Anderen könnte Fleischnahrung möglicherweise auch im Hinblick auf eine evolutionäre Weiterentwicklung unseres Gehirns wichtig sein. Irgendwie denke ich immer, dass die Menschen davon ausgehen, wir seien mit unserem kläglichen Verstand am Ende der evolutionären Möglichkeiten – was ich irgendwie nicht glauben kann. Vielleicht sollte ich mal darüber recherchieren, inwieweit Denkarbeit mit energiereicher Nahrung zu tun haben könnte.
    Vielleicht findet sich in all diesen Dingen der Grund, warum wir mit Pflanzenkalorien verschwenderisch umgehen, um ein paar tierische Kalorien zu gewinnen.
    Jetzt habe ich etwas zum Lesen und Schauen gegeben, und ich muss auch noch ein paar Sachen bezüglich dieser Thematik nachlesen. Ich sage ja, die Welt ist spannend!😉

    • “ ‚Die Bereicherung des Speisezettels mit Fleisch war eine regelrechte Hirnnahrung und Auslöser für den ersten Schub des rapiden Wachstums unseres Denkapparates, stimmen Leslie Aiello und ihr Kollege Peter Wheeler von der University of Liverpool zu.‘ „

      Dazu fällt mir wieder diese Studie ein, die darauf hinweist, dass die Hirngröße bei der Entwicklung der Denkfähigkeit weniger bedeutsam ist, als gedacht.

      “ [Beitrag] in dem sogar behauptet wird, dass ohne Fleisch die Entwicklung des menschlichen Gehirns nicht möglich gewesen wäre.“

      Das mag sein. Dabei muss man aber das damalige karge Nahrungsangebot bedenken. Hätten die Menschen zu der Zeit schon Supermärkte gehabt, wäre die Entwicklung des Gehirns vielleicht auch ohne Fleisch möglich gewesen.

      „Zum Anderen könnte Fleischnahrung möglicherweise auch im Hinblick auf eine evolutionäre Weiterentwicklung unseres Gehirns wichtig sein.“

      Interessanter Gedanke. Vielleicht ist es aber auch umgekehrt: Damit sich die Menschen evolutionär weiterentwickeln können, brauchen sie diesmal pflanzliche Nahrung.
      Wenn ich mich im Tierreich umsehe, sind schon einige der „schlausten“ und zugleich stärksten (gemessen nach menschlichem Kräftemaßstab; denn für ihre Größe sind Ameisen ja auch sehr sehr stark – da allerdings gibt es sowohl pflanzen- wie auch fleischessende Arten) Tiere Pflanzenfresser (z.B. Gorillas oder Elefanten). Ein spannendes Thema, was Sie hier aufgetan haben.🙂

      „Irgendwie denke ich immer, dass die Menschen davon ausgehen, wir seien mit unserem kläglichen Verstand am Ende der evolutionären Möglichkeiten – was ich irgendwie nicht glauben kann.“

      Ich denke auch, dass die Evolution immer weiter geht.

      „Vielleicht sollte ich mal darüber recherchieren, inwieweit Denkarbeit mit energiereicher Nahrung zu tun haben könnte.“

      Ich glaube, dass ist eine Sackgasse. Denn, wenn dem so wäre, würden Ernährungswissenschaftler wohl kaum sagen, dass es auch ohne Fleisch optimal geht. Es gibt doch auch energiereiche pflanzliche Kost.

      Danke für die Links. Ich werde Sie mir mal ansehen.

      • „Das mag sein. Dabei muss man aber das damalige karge Nahrungsangebot bedenken. Hätten die Menschen zu der Zeit schon Supermärkte gehabt, wäre die Entwicklung des Gehirns vielleicht auch ohne Fleisch möglich gewesen.“

        In der Dokumentation wird geschildert, dass das Nahrungsangebot keineswegs karg war. Es gab in der Danakilwüste damals Antilopen, Nilpferde, Krokodile und eine bestimmte Art von Bullen, deren Namen in der Dokumentation erwähnt wird und ich nicht behalten habe. Das Land war blühend und das pflanzliche Nahrungsangebot vielfältig und überreich. Aus diesem Grund gab es dort ja die vielen Pflanzenfresser.
        In dem Film wird auch erklärt, warum unser Heißhunger auf Fastfood paläolithisch ist, warum unser Verdauungssystem weniger Energie verbraucht als das der Pflanzenfresser, usw., usf.

        „Ich glaube, dass ist eine Sackgasse. Denn, wenn dem so wäre, würden Ernährungswissenschaftler wohl kaum sagen, dass es auch ohne Fleisch optimal geht.“

        Es geht strengenommen auch nur mit Wasser und Brot – zum Überleben bzw. zur Erhaltung einer funktionierenden Biologie würde das auch reichen – trotz der sich daraus ergebenden Mangelerscheinungen. Ich denke aber, dass zu einer optimal zu nutzenden Biologie (was wir ja wenig machen, weil wir ja zumeist auf Stühlen rumsitzen) bzw. eines optimal zu nutzenden Gehirns (was wir auch nicht machen. Wir werden uns aber wahrscheinlich immer mehr zu solchen Gehirnwesen entwickeln, wie ich vermute) auch eine recht energiereiche Ernährung gehört. Ob die alleine durch Pflanzen gebracht werden können, ist zwar durch das überreiche weltweite Angebot in Wohlstandsstaaten möglich, aber letztendlich geklärt sehe ich das dennoch nicht.
        Außerdem stehe ich den Ernährungswissenschaften stets ein wenig kritisch gegenüber. Man kann mit gezielter Ernährung äußerlich einiges erreichen, aber die Frage ist ja hier nicht, wie gesund ich leben will, sondern was brauche ich zum Leben, um bspw. alle Kräfte (auch geistige) ausschöpfen zu können.

        Manchmal erscheint mir der Kampf gegen Fleisch auch ein wenig moralisch angehaucht zu sein. Ganz im ernst – ich halte bspw. diese ominöse Ökothrophologie für ziemlich überflüssig – aber das wären dann andere Themen.

      • Hab es noch nicht geschafft, mir die Links anzusehen. Das werde ich aber schnellstmöglich nachholen. Haben Sie noch etwas Geduld. Dann antworte ich Ihnen. Schönen Abend🙂

      • Ja, absolut kein Problem. Übrigens empfinde ich das „siezen“ in der Bloggerszene irgendwie unüblich. Auch wenn manche darauf bestehen und ich das auch respektiere, hatte ich hier aber eher das Gefühl, dass es aus Vorsicht geschieht. Deswegen lasse ich Ihnen gerne den Vortritt zum „du“, falls Sie es wünschen. Außerdem wünsche ich ebenso einen schönen Abend und gebe noch den Hinweis, dass ich die Arte-Dokumentation morgen auf meinem Blog einbinde, weil sie sehr sehenswert ist.😉

      • Ja, da hast du recht mit deiner Vermutung. Diese Bloggerei ist Neuland für mich, daher sind mir die Geflogenheiten wohl nicht so geläufig. Aber klar, wir können uns gerne duzen. [Das gilt natürlich auch für alle anderen.]

  6. Eine anregende Diskussion hier in einem lesenwerten Blog!

    Denkarbeit erfordert Energie – wie jeder andere Lebensprozess.

    Eiweiß ist ein wichtiger Energielieferant der menschlichen Nahrung. Die reichhaltigsten Quellen sind Fleisch, Fisch, Eier Milch, Nüsse, Hülsenfrüchte, Getreide – nach der gängigen Aufzählung.
    Diese Reihenfolge suggeriert eine absteigende Wertigkeit, die jedoch nicht gegeben ist. Es ist also nicht die Frage, ob ich Fleisch oder Linsen esse, sondern ob ich Eiweiß aufnehme.
    Es gibt keine Beweise, dass es eine Wirkung von größeren Mengen über den (täglichen durchschnittlichen) Bedarf zu stetig steigender Leistung – nach der Formel: noch mehr Eiweiß = noch mehr Denken gäbe.

    Es sollten nicht 700 g Blattsalat mit 100 g Fleisch verglichen werden.

    Vergleiche stattdessen 100 g Nüsse mit 100 g Fleisch. 100 g Bohnen mit 100 g Käse. 100 g Getreide mit 100 g Ei. 100 g Linsen mit 100 g Fisch. Dann erscheint die Aussage über die Ressourcen-Ineffizienz der Fleisch/Tier-Produktion in einem passenderen Rahmen.

    • @Chris Mail: Vielen Dank für Ihren Kommentar und Ihr Lob! Ich freue mich sehr!

      Im Übrigen ist ein Zuviel an Eiweiß „problematisch“ für die Nieren, laut Prof. Froböse vom Zentrum für Gesundheit der Deutschen Sporthochschule Köln (siehe hier). Die Menge des aufgenommen Eiweiß in Deutschland liegt schon heute im Mittel 130 bis 160 % über der empfohlenen Menge (SRU 2012).

    • „Eiweiß ist ein wichtiger Energielieferant der menschlichen Nahrung. Die reichhaltigsten Quellen sind Fleisch, Fisch, Eier Milch, Nüsse, Hülsenfrüchte, Getreide…“

      Diese Aussage enthält einen intressanten Hinweis, warum der erste Homo sapiens in der (heutigen) Danakil-Wüste in Eritrea auf Fleisch zurückgegriffen hat. Eier, Milch, Hülsenfrüchte und Getreide sind vorwiegend Erzeugnisse aus landwirtschaftlicher Nutzung bzw. Tierhaltung. Die gab es natürlich damals noch nicht.
      Wildwachsende Pflanzenarten hatten wohl demzufolge eher im Gesamten zu wenig Eiweiß geliefert, um die Versorgung eines evolutionär wandelnden und wachsenden Gehirns zu gewährleisten. Und da es wohl Tierarten in Hülle und Fülle in der damaligen Zeit gegeben haben muss, hat sich der Mensch wohl zu dem Allesverwerter entwickelt, der er bis heute geblieben ist.
      Über Fischreichtum weiss man nicht nicht viel – es wurde in der Arte-Dokumentation auch nicht von fossilen Fischnahrungsresten berichtet, obwohl es wahrscheinlich ist, dass Fisch ebenso damals auf dem Speiseplan des Homo sapiens stand.

      „Es gibt keine Beweise, dass es eine Wirkung von größeren Mengen über den (täglichen durchschnittlichen) Bedarf zu stetig steigender Leistung – nach der Formel: noch mehr Eiweiß = noch mehr Denken gäbe.“

      Nein, so war das auch nicht gemeint – auch das stetig wachsende Gehirn ist nicht sinnvoll. Es dürfte eher umgekehrt sein: das Gehirn hat sich aus rein evolutionären Gründen entwickelt (oder entwickelt sich noch), und daraus ergab oder ergibt sich der hohe angeforderte Energiebedarf über Eiweiß und Zucker.
      Und klar ist natürlich auch, dass wir uns als „Büromenschen“ aufgrund des Wohlstandes überernähren – für schlechte Zeiten😉

      • „Diese Aussage enthält einen intressanten Hinweis, warum der erste Homo sapiens in der (heutigen) Danakil-Wüste in Eritrea auf Fleisch zurückgegriffen hat. Eier, Milch, Hülsenfrüchte und Getreide sind vorwiegend Erzeugnisse aus landwirtschaftlicher Nutzung bzw. Tierhaltung. Die gab es natürlich damals noch nicht.
        Wildwachsende Pflanzenarten hatten wohl demzufolge eher im Gesamten zu wenig Eiweiß geliefert, um die Versorgung eines evolutionär wandelnden und wachsenden Gehirns zu gewährleisten. Und da es wohl Tierarten in Hülle und Fülle in der damaligen Zeit gegeben haben muss, hat sich der Mensch wohl zu dem Allesverwerter entwickelt, der er bis heute geblieben ist.“

        Sehr interessant. Vielen Dank für den wichtigen Hinweis!

      • „Diese Aussage enthält einen intressanten Hinweis, warum der erste Homo sapiens in der (heutigen) Danakil-Wüste in Eritrea auf Fleisch zurückgegriffen hat. Eier, Milch, Hülsenfrüchte und Getreide sind vorwiegend Erzeugnisse aus landwirtschaftlicher Nutzung bzw. Tierhaltung. Die gab es natürlich damals noch nicht.“

        Die Frage nach der evolutionären Entwicklung des Menschen als Omnivore und die Rolle, die Fleisch als Proteinlieferant dabei gespielt hat (und warum), finde ich spannend. Ich habe mir dazu die von Dir weiter unten genannten Links (http://www.evolution-mensch.de/thema/gehirn/gehirn.php) und http://www.youtube.com/watch?v=lGizQYVfMUM angesehen. Vielen Dank dafür!

        Allerdings ist m.E. über diese Frage der Bezug zum Artikel etwas verloren gegangen, bzw. mich treibt eine andere Fragestellung um. Mein Kommentar und meine Perspektive bezogen sich auf den Aspekt der Effizienz bzw. Ineffizienz der Tierproduktion für die globale Ernährungssicherheit.

        Die interessante Frage welche Rolle Fleisch in der menschlichen Evolution in prähistorischer Zeit gespielt hat, beantwortet ja nicht die Frage, welche Ernährungsanpassung heute die erfolgreichste oder klügste ist. Vorausgesetzt wir verstehen Evolution als einen stetigen Prozess der Anpassung an wechselnde Lebensumstände.

        „…: das Gehirn hat sich aus rein evolutionären Gründen entwickelt (oder entwickelt sich noch), und daraus ergab oder ergibt sich der hohe angeforderte Energiebedarf über Eiweiß und Zucker.“

        Ja, und der hohe Energiebedarf kann gleichermaßen über tierisches und pflanzliches Eiweiß gedeckt werden.

        „Und klar ist natürlich auch, dass wir uns als “Büromenschen” aufgrund des Wohlstandes überernähren – für schlechte Zeiten “

        In gesundheitlicher Hinsicht ist das möglicherweise weniger problematisch. Das wäre noch einmal eine ganz andere Frage.

        Hier noch ein Link:

        http://books.google.de/books?id=KfGGzi3jAloC&printsec=frontcover&hl=de#v=onepage&q&f=false

        http://www.buecher.de/shop/allgemeines/tierproduktion-und-klimawandel/schlatzer-martin/products_products/detail/prod_id/30978683/

      • Ich neige inzwischen auch dazu, den Zugriff auf Fleisch bei unseren Vorfahren eher in dem Mangel an pflanzlichem Eiweiß bzw. in dem massiven Vorkommen in tierischen Fetten zu sehen, wobei ich mich erst noch über den Unterschied zwischen pflanzlichem und tierischem Eiweiß bzw. den Eiweißträger informieren werde (alles am Wochenende…). Irgendetwas ist für mich da noch nicht ganz stimmig. Aber es bleibt interessant!

      • @Chris Mail [und alle anderen]:

        „Allerdings ist m.E. über diese Frage der Bezug zum Artikel etwas verloren gegangen, bzw. mich treibt eine andere Fragestellung um. Mein Kommentar und meine Perspektive bezogen sich auf den Aspekt der Effizienz bzw. Ineffizienz der Tierproduktion für die globale Ernährungssicherheit.“

        Sie haben recht, der Bezug zu obigem Artikel „Hungerbekämpfung durch Kleinbauern“ ist inzwischen tatsächlich ein wenig verloren gegangen. Daher arbeite ich gerade an einer Möglichkeit, aufgeworfene Fragen, wie Sie, Catio und Malte sie zur Diskussion gestellt haben, anderweitig gemeinschaftlich zu bearbeiten. Denn ich stelle mir vor, dass wir wissenschaflich begründete Antworten darauf finden. Wobei ich gegenwärtig sagen muss, dass mich persönlich die Fragestellung von Catio am meisten interessiert, da ich darauf momentan selber keine Antwort habe. Demgegenüber ist mir die Problematik Ihrer und Maltes Frage klar, was jedoch keinesfalls bedeutet, die Themen wären unbedeutend. Ganz im Gegenteil! [Oder wie sehen das die anderen Leserinnen und Leser?]

        „Vorausgesetzt wir verstehen Evolution als einen stetigen Prozess der Anpassung an wechselnde Lebensumstände.“

        Ja, das sehe ich so (und Catio auch, wenn ich ihn richtig verstanden habe).

      • weiter unten:
        „wir können uns gerne duzen. [Das gilt natürlich auch für alle anderen.]“
        Na, das gilt dann auch für mich, oder?

        Nochmal: Danke für diese Seite! Sehr interessant auch die anderen Artikel.

      • Aber sicher gilt das auch für dich🙂 Und vielen Dank für dein Lob!

  7. @Catio [und alle anderen]:
    Eine brandaktuelle Studie will herausgefunden haben, dass frühe menschliche Vorfahren von uns auch Pflanzen gegessen haben. Das sei neu, wie die Forscher schreiben. Hier ein Link zur Pressemitteilung des Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie, das an der Arbeit beteiligt war. Die Originalstudie wurde heute in Nature veröffentlicht.

    Im Moment schreibe ich an einem Artikel [Update 28.06.2012: Inzwischen ist er fertig.] und habe daher keine Zeit mir die Studie bzw. die Pressemeldung anzusehen…

    [Falls die Studie interessant ist: Vielleicht möchte jemand kurz zusammenfassen, worum es geht und wie die Ergebisse aussehen.]

    • Diese Pressemitteilung verwirrt mich jetzt etwas, und zwar deshalb, weil ja alle Vorfahren des Menschen schon immer Pflanzenfresser waren und der Mensch das bis heute geblieben ist, wenn auch nicht nur. Schimpansen bspw. benutzen heute noch die in dem Artikel erwähnte Baumrinde als eiserne Reserve für schlechte Zeiten. Beim Homo erectus war es dann wohl so (auch wenn es nicht gesichert ist), dass dieser schon Fleischanteile in der Ernährung hatte, und beim erwähnten Homo sapiens dürfte das klar sein. Deshalb müsste der Australopithecus sediba, der ja auch in diesen Zeitrahmen passt (aber wohl in Südafrika beheimatet war), durchaus in jedem Fall Pflanzenfresser gewesen sein. Soweit ich weiss gibt es überhaupt keine Homo-Kategorie, die sich ausschliesslich von Fleisch ernährt hätten.
      Es scheint in dem Bericht eher darum zu gehen, dass der Australopithecus sediba sich anscheinend nicht ernährungstechnisch geändert hat wie seine Artgenossen aus Nordafrika. Sein Gehirn wies lediglich ein Volumen von 420 Kubikzentimetern auf. (homo erectus: 650 bis 1250 cm3, Homo sapiens: 1100 bis 1800 cm3). Aber da muss ich mich am Wochenende mal einlesen – wieder was neues interessantes…:-)

      • @Catio:
        Vielleicht ist die Studie für unsere Frage hier auch doch nicht relevant. Wie gesagt, ich habe sie auch noch nicht komplett gelesen. Aber wenn du dadurch eine spannende Wochenendlektüre gefunden hast, hat sich mein Hinweis ja doch gelohnt.

      • Nun ja, wenn man sich über den Fleischkonsum unserer Vorfahren Gedanken macht, dann passt das schon insofern hinein, dass der sich nur mit Pflanzen ernährende Australopithecus nicht weiterentwickelt hat (und letztendlich ausgestorben ist, aus welchen Gründen auch immer). Vielleicht hat er sich den Bedingungen der Umwelt nicht mehr anpassen können, weil er bspw. evolutionär nicht zum Jäger wurde und die Ernährungslage knapp wurde – aber das ist natürlich nur Spekulation.

      • „Vielleicht hat er sich den Bedingungen der Umwelt nicht mehr anpassen können, weil er bspw. evolutionär nicht zum Jäger wurde und die Ernährungslage knapp wurde – aber das ist natürlich nur Spekulation.“

        Das könnte ich mir gut vorstellen.

  8. Malte

    Alles gelesen, sehr interessant =)
    Ich ergänze mal das Antibiotikaproblem der modernen Massentierhaltung, auch wenn das vielleicht nicht ganz passt.

  9. Es ist vollbracht: Ab sofort können wir [und alle anderen] zusammen an (für uns) ungeklärten Fragen forschen. Und zwar hier, im Sciencelab von :Wissenschaft und Schreie.

    Bisher habe ich dort das Projekt „Brauchte der Mensch Fleisch zur Gehirnentwicklung? Und wenn ja, warum?“ gestartet. Weitere Projekte sind herzlich Willkommen, z.B. könnten wir dort auch die Fragen von Chris Mail oder Malte bearbeiten. Falls dies gewünscht wird, sagt mir einfach Bescheid. Ihr könnt das Projekt aber auch selber eröffnen – zumindest sollte das funktionieren (falls dem nicht so ist, bitte melden).

  10. Pingback: Sciencelab – Wissenschaft und Schreie « Der Nesselsetzer

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