Riffhai-Bestand um bis zu 90 Prozent gesunken

Nahe der bewohnten Pazifikinseln ist die Anzahl der Riffhaie erheblich zurückgegangen. Laut einer Studie aus dem wissenschaftlichen Fachblatt Conservation Biology sei dafür vorwiegend der Mensch verantwortlich. Entweder verfingen sich die Haie als Beifang in den Fischernetzen oder sie würden systematisch gejagt. Besonders betroffen seien die stärker besiedelten Bereiche der hawaiianischen Inseln, Amerikanisch-Samoa sowie die Nördlichen Marianen. Hier ist die Zahl der Riffhaie um circa 90 Prozent gesunken, schreiben die Forscher. Dort, wo sich die Riffe in weiterer Entfernung zu menschlichen Ansiedlungen befinden, würde es den Beständen besser gehen. Ausgedrückt in Zahlen, ermittelten die Autoren der Studie für jene Gebiete einen Rückgang von 20 Prozent. Für ihre Arbeit analysierten die Wissenschaftler Daten von mehr als 1600 Erhebungen von 46 Riffen im westlichen und zentralen Pazifik.

 

  • Nadon, Marc O., Julia K. Baum, Ivor D. Williams, Jana M. McPherson, Brian J. Zgliczynski, Benjamin L. Richards, Robert E. Schroeder & Russel E. Brainard, 2012: Re-Creating Missing Population Baselines for Pacific Reef Sharks. In: Conservation Biology, Ausgabe 26(3), Seiten 493-503. DOI: 10.1111/j.1523-1739.2012.01835.x

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