Nanopartikel können Schwangerschaft beeinflussen

Bei Versuchen mit schwangeren Mäusen wiesen Wissenschaftler Nanopartikel in der Plazenta sowie in der Leber und im Gehirn der Föten nach. Davon berichten sie in dem wissenschaftlichen Fachmagazin Nature Nanotechnology. Betroffen waren Siliciumdioxid- sowie Titandioxid-Nanopartikel mit einem Durchmesser von 35 und 70 Nanometern. Der Nachweis konnte erbracht werden, nachdem den Muttertieren die Teilchen in die Venen gespritzt wurden. Daraufhin dokumentierten die Forscher kleinere Gebärmuttern und Föten als bei der Vergleichsgruppe. Als Begründung führen sie strukturelle und funktionelle Veränderungen im Mutterkuchen an. Bei Partikeln mit einem Durchmesser von 300 und 1000 Nanometern traten die Komplikationen nicht auf. Eine Modifizierung der Nanoteilchen könne die negativen Auswirkungen aufheben.

 

  • Yamashita, Kohei, Yasuo Yoshioka, Kazuma Higashisaka, Kazuya Mimura, Yuki Morishita, Masatoshi Nozaki, Tokuyuki Yoshida, Toshinobu Ogura, Hiromi Nabeshi, Kazuya Nagano, Yasuhiro Abe, Haruhiko Kamada, Youko Monobe, Takayoshi Imazawa, Hisae Aoshima, Kiyoshi Shishido, Yuichi Kawai, Tadanori Mayumi, Shin-ichi Tsunoda, Norio Itoh, Tomoaki Yoshikawa, Itaru Yanagihara, Shigeru Saito & Yasuo Tsutsumi, 2011: Silica and titanium dioxide nanoparticles cause pregnancy complications in mice. In: Nature Nanotechnology, Ausgabe 6, Seiten 321-328. DOI: 10.1038/nnano.2011.41

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