Tagesarchiv: 26. März 2012

Kein Delfinschlachten ohne Delfinarien?

Näheres berichtet die österreichische Tageszeitung derStandard.

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Masse an Tiermist in Niedersachsen belastet Umwelt zunehmend

Zu hören im Deutschlandfunk.

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Fairtrade-Gold vom Münsteraner

Weitere Infos: taz.

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Wetterextreme dank Klimawandel

Nie zuvor gab es mehr Wetterextreme als im vergangenen Jahrzehnt. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie zweier Forscher des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK), veröffentlicht in dem wissenschaftlichen Fachblatt Nature Climate Change. Demnach zeige sich ein klarer Zusammenhang zwischen dem menschengemachten globalen Klimawandel und extremen Regenfällen sowie Hitzewellen. Begründen konnten die Wissenschaftler ihre Erkenntnisse mittels statistischer Analysen, Computersimulationen und grundlegender physikalischer Prinzipien.

 

  • Coumou, D. & S. Rahmstorf, 2012: A decade of weather extremes. In: Nature Climate Change. Vol 2, Issue 3. dx.doi.org/10.1038/NCLIMATE1452

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Abstieg der Kernenergie

Die Anzahl der Kernreaktoren sinkt weltweit. Insgesamt gehen mehr Atomkraftwerke vom Netz, als neu dazu kommen. Besonders deutlich ist der Abwärtstrend seit Jahren in Europa zu beobachten, schreibt die ZEIT.

 

  • ZEIT Online (Hrsg.), 2012: Kernenergie – Ohne Zukunft. Von: Andrea Rehmsmeier

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Eisengehalt in tierischen Lebensmitteln erheblich gesunken

Im Vergleich zum Jahr 1981 ist der Eisengehalt in Schweinekoteletts um etwa 75 % gesunken. Dies ergab eine vom Sächsischen Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG) herausgegebene Studie. 2009 lag der Gehalt an Eisen in Deutschland durchschnittlich bei 0,4 mg pro 100 g Schweinefleisch. Auch in anderen tierischen Nahrungsmitteln sanken die Werte.

„Der Eisengehalt der Kaninchenfleischproben ist auffallend niedrig“, schrieben die Autoren der Studie. Demnach sank er innerhalb von 30 Jahren um mehr als 85 %. Rindfleisch wies zu dieser Zeit noch einen circa 30 % höheren Eisengehalt als 2009 auf. Der von Schaffleisch war im Referenzjahr 10 % höher. Nicht untersucht wurde Hühnerfleisch.

Eine Veröffentlichung in der wissenschaftlichen Fachzeitschrift Nutrition and Health hatte einen ähnlichen Trend für Großbritannien aufgezeigt. Laut dieser Arbeit aus dem Jahr 2007 nahm der Eisengehalt von Brathähnchen von 1940 bis 2002 um nahezu 80 % ab. Im Durchschnitt fand beim Fleisch eine Reduzierung der Werte um 50 % statt. Beim Käse waren es 53, die anderen Milchprodukte verloren 83 % an Eisen. Gemüse und Obst hingegen büßten jeweils circa 25 % ihres Eisengehalts ein.

“Offensichtlich hat die intensive Züchtung auf Muskelfülle und ggf. die Fütterung diesen Trend verursacht”, vermuteten die Autoren der LfULG-Studie. Dennoch: Die Gründe für die Abnahme der Eisengehalte tierischer Lebensmittel bleiben unklar. Ferner hieß es: „Je dunkler bzw. je intensiver der Rotton des Fleisches ist, desto höher liegt der Eisengehalt. Weiterhin war zu beobachten, dass das Alter einen Einfluss auf den Eisengehalt ausübt. Mit steigendem Myoglobingehalt des Fleisches im Alter nimmt auch der Eisengehalt zu“. Wäre es folglich sinnvoll, die Tiere zu einem späteren Zeitpunkt ihres Lebens zu schlachten?

Eines jedenfalls steht fest. Eisen ist ein unerlässliches Spurenelement für den Menschen. Frauen benötigen ungefähr 15 mg Eisen am Tag, und Männer 10. Der Unterschied ergibt sich aus den Blutverlusten während der Menstruation. Die Aufnahmerate des Eisens aus tierischen Quellen beträgt 15-35 %, aus Pflanzlichen 2-20 %. Bestimmte Stoffe steigern die Resorptionsrate (z.B. Vitamin C) oder hemmen sie (z.B. Ballaststoffe).

Wie lässt sich also der tägliche Eisenbedarf decken? Angesichts der Klimarelevanz der Produktion tierischer Lebensmittel, kann ein gesteigerter Fleischkonsum kaum die Lösung sein. Denn die globale Tierhaltung verursacht 18 % aller Treibhausgasemissionen. Dies ermittelte die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO). Zudem sei der Pro-Kopf-Verbrauch hierzulande ohnehin mehr als doppelt so hoch wie der weltweite Durchschnitt.

Alternativ bleibt die Möglichkeit, vermehrt pflanzliche Lebensmittel zu verzehren – auch unter Berücksichtigung der geringeren Aufnahmerate.

 

  • Sächsisches Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG) (Hrsg.), 2009: Eisengehalt von Fleisch. Ermittlung des Eisengehalts im Fleisch verschiedener Tierarten. In: Schriftenreihe des Landesamtes für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie, Heft 35/2009

  • Thomas, David, 2007: The mineral depletion of foods available to us as a nation (1940–2002) – A review of the 6th edition of McCance and Widdowson. In: Nutrition and Health, Vol. 19, pp. 21-55. doi: 10.1177/026010600701900205

  • Food and Agriculture Organization of the United Nations (Hrsg.) (FAO), 2006: Livestock’s long shadow. Environmental issues and options

  • Food and Agriculture Organization of the United Nations (Hrsg.) (FAO), 2010: Homepage FAOSTAT

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