Religion als Lösung liberalwirtschaftlich geförderter Umweltprobleme?

Recycling-Bauwerk_Martin Abegglen_Flickr.com_CCBY-SA 2.0

Verlust von Lebensräumen und Artenvielfalt, Klimawandel sowie die Erschöpfung von Ressourcen. Um nur einige Beispiele globaler Umweltprobleme zu nennen, denen die Menschheit ausgesetzt ist. Dazu beigetragen hat der zunehmende Marktliberalismus. Das zumindest geht aus einer aktuellen Veröffentlichung zweier Forscher hervor. Erschienen ist sie im wissenschaftlichen Fachjournal Science. Zur Lösung benötige es auch moralische Vorreiter, wie sie beispielsweise Religionen darstellen können. Weiterlesen

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Neue Labor-Haut könnte Tierversuche ersetzen

Haut_toisel_Flickr.com_CCBY2.0

Zum ersten Mal sei es Forschern gelungen, im Labor ein Haut-Modell herzustellen, das ähnliche Schutzeigenschaften wie die menschliche Epidermis besitze. Diese äußere Hautschicht weise dabei alle Schichten der normalen Oberhaut auf. Auch die typische Durchlässigkeit für bestimme Stoffe sei gegeben. Die ‘künstliche’ Haut ist aus pluripotenten Stammzellen vom Menschen gewachsen. Damit legen die Wissenschaftler eine Methode vor, um Krankheiten mit defekten Schutzfunktionen der Haut zu erforschen. Zudem ließen sich kostengünstig neue Medikamente und Kosmetika entwickeln und testen. Für Anwendungen in der Ästhetischen und Regenerativen Medizin könne das Modell leicht angepasst und ebenfalls genutzt werden. Die Studie erschien in der Fachzeitschrift Stem Cell Reports. Weiterlesen

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Umstrittene Vegetarier-Studie: Depressionen und Krebs durch Vegetarismus?

Einer aktuellen Studie zufolge sind Vegetarier kränker als Mischköstler. Sie litten häufiger an Krebs, Allergien, Angststörungen und Depressionen. Damit widerspricht die Arbeit anderen Fachveröffentlichungen teilweise erheblich. Ob die vegetarische Ernährung zu den Krankheiten oder die Krankheiten zum Vegetarismus führten, können die österreichischen Forscher nicht beantworten. Die Studie erschien in dem wissenschaftlichen Journal PLoS ONE.  Weiterlesen

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Klimaskeptische Bücher und konservative Gruppen

Konservative Denkfabriken mischen erheblich mit hinsichtlich des Klimawandels. Sie versuchen, Zweifel an der menschengemachten Erderwärmung zu streuen. Ein weit verbreitetes Mittel dafür sind Bücher. Das geht aus einer Arbeit zweier Forscher hervor. Demnach besteht bei durchschnittlich 72 Prozent der Werke eine nachweisliche Verbindung zu konservativen Think Tanks. Fast alle Autoren hätten keinen einschlägigen akademischen Hintergrund. Diejenigen, welche ihn haben, stünden mehrheitlich den Denkfabriken nahe. Zudem befürworten beinahe alle eine konservative Weltanschauung. Mindestens 90 Prozent der Bücher hätten keine wissenschaftliche Begutachtung durchlaufen. Die meisten stammen aus den USA. Veröffentlicht wurde die Studie in dem Fachmagazin American Behavioral Scientist.  Weiterlesen

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Tierhandel und Ledernutzung gefährden Groß-Echsen?

Erstmalig untersuchte ein Forscherteam die Gefährdungssituation von Waranen. Und zwar in Südostasien und dem Indo-australischen Archipel, ihrem Hauptverbreitungsgebiet weltweit. Dabei stellte sich heraus, dass die Groß-Echsen vor allem drei Bedrohungen ausgesetzt sind: der Zerstörung ihres Lebensraums durch den Menschen, der internationale Reptilienhandel für den Haustierbedarf sowie der Nutzung ihrer Häute und ihres Fleisches. Dies geschehe zudem oftmals illegal. Auch Deutschland und andere europäische Länder sind daran beteiligt. In der Folge könne das Überleben einiger Arten gefährdet sein. Veröffentlicht wurde die Studie in dem wissenschaftlichen Fachmagazin Herpetological Conservation and Biology. Weiterlesen

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Trennungsangst kann hilfreich sein

Trennungsangst_Trennungsaengste_Daniel-Lobo_flick.comLügen und Täuschungen werden von trennungsängstlichen Menschen besser entlarvt. Und zwar im Vergleich zu denjenigen, die nicht oder weniger deutlich unter jenen Ängsten leiden. Das wiederum kann beim Pokerspielen nützlich sein. Beides geht aus einer neuen Studie hervor. Sie erschien in dem wissenschaftlichen Fachblatt Journal of Personality. Weiterlesen

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Klimaskeptiker neigen zu Verschwörungstheorien und Wirtschaftsliberalismus

97 Prozent aller Klimawissenschaftler weltweit betrachten den menschengemachten Klimawandel als erwiesen. Dennoch gibt es Personen, die das nicht anerkennen oder die globale Erwärmung für unbedeutend halten. Psychologen befragten jene sogenannten Klima(wandel)skeptiker. Die Ergebnisse: Wer die Existenz des anthropogenen Klimawandels verneinte, glaubte auch eher an andere Verschwörungstheorien. Zudem seien Klimakritiker sehr oft Befürworter eines freien Marktes, möglichst ohne Regeln. Generell hätten wirtschaftsliberale Menschen wissenschaftliche Lehrsätze eher abgelehnt. Letzteres gelte ebenso für Verschwörungstheoretiker. Diejenigen Menschen, die davon ausgingen, frühere Umweltprobleme seien bereits gelöst, neigten ebenfalls zu einer klimaskeptischen Position. Die Studie erschien in dem wissenschaftlichen Fachjournal Psychological Science. Weiterlesen

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Fukushima-GAU veränderte Tiere und Menschen

Nukleare Auswirkungen der anderen Art

Die Atomkatastrophe in Japan traf das Land schwer. Mehr als Hunderttausend Menschen mussten ihre Heimat verlassen. Wie traumatisch sich die Folgen des Super-GAUs auf die zurückgelassenen Hunde auswirken, zeigt eine Studie. Demnach sei die Katastrophe äußerst belastend für sie. Auf Seiten der menschlichen Betroffenen könne es ebenfalls zu psychischen Auswirkungen kommen. Eine weitere Veröffentlichung deutet auf Missbildungen bei Schmetterlingen hin. Spätere Generationen seien dabei weitaus stärker betroffen. Die Arbeiten erschienen in dem wissenschaftlichen Fachblatt Scientific Reports. Weiterlesen

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Freiwilligenarbeit hilf Herz und Kreislauf

Wer ehrenamtliche Tätigkeiten ausführt, unterstützt damit nicht nur andere Menschen oder Tiere. Auch das eigene Herz-Kreislauf-System kann davon profitieren. Das belegt eine Studie dreier Forscherinnen. Sie untersuchten kanadische Jugendliche. Erschienen ist die Arbeit in dem wissenschaftlichen Fachmagazin JAMA Pediatrics. Weiterlesen

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Eisbär und Klimawandel sind keine Freunde

Kann sich der Polarbär erneut einem wärmeren Klima anpassen? Wie ist es um seine Zukunft bestellt? Antworten liefern zwei kanadische Forscher in einer zusammenfassenden Studie. Ihnen zufolge wird er mit hoher Wahrscheinlichkeit größtenteils aussterben. Und zwar im südlichen Teil seines Verbreitungsgebietes. Bis Mitte des Jahrhunderts könnte es zwei Drittel der weltweiten Population nicht mehr geben. Möglicherweise überlebe er mittelfristig im Norden Grönlands und auf arktischen Inseln Nordkanadas. Langfristig jedoch sei das Fortbestehen der Eisbären ungewiss, solange der Klimawandel voran schreite wie bisher. Vergangene erdgeschichtliche Warmphasen habe er dank gänzlich anderer Lebensumstände überlebt. Veröffentlicht wurde die Arbeit in dem wissenschaftlichen Fachjournal Global Change Biology. Sie berücksichtigt etwa 75 Studien. Weiterlesen

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